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Übersicht Schienenzangensysteme

Schienenzangensystem ZWVM/ZWVE

Schienenzangensystem ZWVM/ZWVE

Das Schienenzangensystem ZWVM/ZWVE zeichnet sich durch das vertikale Anheben des Zangensystems nach dem Öffnungsvorganges aus, so dass sich die Schienenzange mit den Klemmbacken im geöffneten Zustand oberhalb des Schienenkopfes befindet. Hindernisse, wie z. B. Überfahreinrichtungen der Kranschienen können somit ohne Probleme passiert werden.

Wird das Schienenzangensystem ZWVM/ZWVE in ein Schiebegehäuse (SG) montiert, so ist die Schienenzange in der Lage, mittels Spurführungsrollen einen Spurversatz von +/- 25 mm in horizontaler Richtung auszugleichen.

Schienenzangensystem ZWA

Schienenzangensystem ZWA

Beim Zangensystem ZWA werden zwei massive, sehr biegesteife Klemmbackenhebel von einem Druckfedersystem über Kniehebel geschlossen (Fail-Safe-Prinzip). Durch die Kniehebel wird bei Verschleiß der Klemmbacken das Übersetzungsverhältnis vergrößert, so dass die abnehmende Federkraft durch die Übersetzungsvergrößerung weitestgehend kompensiert wird. Im Bereich des zulässigen Verschleißes der Klemmbacken ist die Anpresskraft und somit die Haltekraft weitestgehend konstant.

Das beschriebene Zangensystem ist in einem Wagenrahmen gelagert, der mit seinen Spurführungsrollen auf der Kranschiene läuft. Gegenüber dem umgebenden Gehäuse, das am Kran bzw. Fahrzeug angeflanscht ist, kann sich der von der Schiene geführte Zangenwagen horizontal und vertikal frei bewegen. Somit kann das Zangensystem einen Spurversatz in Bezug auf das Kranfahrwerk in den folgenden Bereichen ausgleichen:
+/- 20 mm Höhenversatz
+/- 25 mm Seitenversatz

Das neu entwickelte Vertikal- und Horizontalführungssystem (VHS) gewährleistet immer eine senkrechte Stellung des Zangensystems und vermeidet eine pendelnde Bewegung des Zangenwagens unabhängig von der Form des Schienenkopfes.

Geöffnet wird die Schienenzange des Typs ZWA durch einen Hydraulikzylinder, der die beiden Klemmbackenhebel gegen die wirkende Federkraft zusammenzieht.

Die Einfallzeit des Schienenzangensystems ist mittels eines einstellbaren Drosselrückschlagventils werkseitig auf ca. 15 bis 20 Sekunden eingestellt. Damit ist sichergestellt, dass der Kran bzw. das schienengebundene Fahrzeug bei Not-Aus zum Stillstand gekommen ist, bevor die Klemmenbacken am Schienenkopf anliegen.

Die Schienenzange darf nicht einfallen, solange sich das Fahrzeug auf der Schiene bewegt. Die Schienenzange darf ausschließlich nur für eine reine Haltefunktion genutzt werden.

Die ZWA wird komplett mit einem elektrischen Hydraulikaggregat inklusive einer Handpumpe (für Not-Haltebetrieb), sowie Funktions- und Überwachungsendschaltern mit Anschluss-Klemmkasten geliefert.

Eine Schutzhaube mit Inspektionsklappen gehört zur Standardausstattung.

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